Cannabis und sexuelle Freiheit: Genießen Cannabiskonsumenten ihr Sexualleben mehr?

Cannabis und sexuelle Freiheit: Genießen Cannabiskonsumenten ihr Sexualleben mehr?

In den letzten Jahren richtet sich zunehmend die Aufmerksamkeit auf den Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und sexuellem Verhalten. Da Cannabis weltweit immer akzeptierter und legaler wird und sich die gesellschaftlichen Einstellungen zur Sexualität verändern, stellt sich die Frage: welche Auswirkungen hat Cannabis auf unsere sexuellen Erlebnisse und unsere Freiheit?

Das Konzept der sexuellen Freiheit umfasst viele Faktoren – einschließlich sexueller Zufriedenheit, der Freude am Entdecken und der Fähigkeit, seine Wünsche ohne Hemmungen auszudrücken. Da Cannabis bekanntermaßen die Stimmung, die Wahrnehmung und die Gehirnfunktion beeinflusst, ist es eine spannende Frage, ob es sexuelle Erlebnisse verstärken oder verändern kann.

Wir können dieses Thema aus mehreren Blickwinkeln betrachten. Zum Beispiel: Macht Cannabiskonsum Sex tatsächlich angenehmer? Wie wirkt es sich auf Libido, Erregung oder sexuelle Zufriedenheit aus? Kann Cannabis mit dem Abbau sexueller Hemmungen, vielfältigeren sexuellen Praktiken oder gar mit dem Überwinden von Tabus in Verbindung gebracht werden? Gleichzeitig stellt sich auch die Frage, ob es Schattenseiten geben kann: Kann Cannabis beispielsweise Erektionsstörungen verursachen oder die emotionale Intimität zwischen zwei Menschen schwächen?

In diesem umfassenden Überblick wollen wir anhand verfügbarer Forschung und Fachliteratur beleuchten, welche Zusammenhänge zwischen Cannabiskonsum und Sexualität bestehen. Wir untersuchen, was wissenschaftliche Ergebnisse darüber aussagen, wie Cannabis sexuelle Erlebnisse, Verhaltensweisen und deren Wahrnehmung beeinflusst. Unser Ziel ist es, ein differenziertes Bild über das Zusammenspiel von Cannabis und sexueller Freiheit zu geben – und Erkenntnisse zu liefern, die sowohl für individuelle Entscheidungen als auch für den breiteren gesellschaftlichen Dialog nützlich sein können.

Trägt Cannabis zu mehr Genuss im Sexualleben bei?
Die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen Cannabis und sexuellem Vergnügen ist keine einfache Aufgabe, und die Forschungsergebnisse sind gemischt. Einige Berichte deuten darauf hin, dass Cannabiskonsum die sexuelle Funktion und das Vergnügen verbessern kann, aber frühere Studien zeichnen ein komplexeres Bild. Eine interessante Beobachtung ist, dass bestimmte physiologische und subjektive Marker der sexuellen Erregung mit niedrigeren Endocannabinoidspiegeln in Verbindung gebracht werden (d. h. einer geringeren Verfügbarkeit körpereigener, cannabisähnlicher Verbindungen). Dies legt nahe, dass die Beziehung zwischen Cannabiskonsum und sexueller Erregung komplex ist und nicht unbedingt nur positiv.

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Kann Cannabis Erektionsstörungen verursachen?
Forschungen zum möglichen Zusammenhang zwischen Cannabis und erektiler Dysfunktion (ED) haben widersprüchliche Ergebnisse hervorgebracht. Einige Studien fanden einen Zusammenhang zwischen langfristigem, starkem Cannabiskonsum und einem höheren Risiko für ED, während andere Ergebnisse weniger eindeutig waren. Eine Metaanalyse von fünf Fallstudien (insgesamt 3.395 gesunde Männer) kam zu dem Schluss, dass die Prävalenz von ED bei Cannabiskonsumenten signifikant höher war als bei Nichtkonsumenten. Zahlen: 69,1 % der Cannabiskonsumenten hatten irgendeine Form von ED, verglichen mit 34,7 % in der Kontrollgruppe. Die Forscher schätzten, dass dies nahezu ein vierfach erhöhtes Risiko für Erektionsprobleme bei Cannabiskonsumenten darstellt (OR ≈ 3,8; p = 0,02). Allerdings wiesen die Daten eine hohe Heterogenität auf (I2 = 90 %), und aufgrund methodischer Einschränkungen sollten die Ergebnisse vorsichtig interpretiert werden.

Angesichts dessen müssen wir einige einschränkende Faktoren berücksichtigen. Aufgrund rechtlicher Beschränkungen im Zusammenhang mit Cannabis wurden viele Studien nicht unter optimalen Bedingungen durchgeführt, was die Zuverlässigkeit der Ergebnisse infrage stellen kann. Darüber hinaus können die individuellen Reaktionen stark variieren: Faktoren wie Häufigkeit und Dauer des Konsums, Dosierung und der allgemeine Gesundheitszustand des Konsumenten können alle beeinflussen, ob ED auftritt. Nicht alle Cannabiskonsumenten leiden an ED, und selbst bei Betroffenen spielen oft andere Faktoren (z. B. Stress, Rauchen oder andere gesundheitliche Probleme) eine Rolle.

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Wissenschaftler haben mehrere mögliche Mechanismen skizziert, die erklären könnten, wie Cannabis zur Entstehung von ED beitragen kann. Die Hauptpsychoaktive Substanz von Cannabis, THC, wirkt, indem sie an das Endocannabinoidsystem des Gehirns bindet und dadurch Neurotransmitter und Nervenbahnen beeinflusst, die an sexueller Erregung und Erektion beteiligt sind. Darüber hinaus kann Cannabiskonsum das Kreislaufsystem (z. B. Blutdruck, Durchblutung) beeinflussen, das hormonelle Gleichgewicht verändern (z. B. Testosteronspiegel) und psychologische Faktoren wie Stimmung oder Angst beeinträchtigen, die sich wiederum auf die Leistungsfähigkeit auswirken. Nicht zu vernachlässigen ist auch, dass regelmäßiger Cannabiskonsum oft mit anderen Lebensstilfaktoren (z. B. Rauchen, Bewegungsmangel) sowie gesundheitlichen Problemen und Medikamenteneinnahme verbunden ist, die ebenfalls das Risiko für ED erhöhen können.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Auch wenn einige Studien auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und ED hinweisen, sind die aktuellen Belege nicht eindeutig. Die Vielzahl individueller Variablen und methodischer Herausforderungen erschwert es, klare Schlussfolgerungen zu ziehen. Streng kontrollierte Studien sind erforderlich, um die Beziehung zwischen Cannabiskonsum und ED genau zu verstehen und entsprechende gesundheitliche Empfehlungen abzuleiten.

Beeinflusst Cannabis deine Libido?
Viele Menschen berichten, dass Cannabis ihr Sexualleben verbessert, doch die wissenschaftlichen Ergebnisse sind gemischt. Während einige sagen, Cannabis steigere das Verlangen und verbessere die sexuelle Funktion, deuten andere Studien auf komplexere Zusammenhänge hin. Einige Forschungen legen nahe, dass das subjektive Maß an sexueller Erregung mit Veränderungen der Endocannabinoidspiegel im Körper verbunden sein könnte.

Wie ist Sex mit Cannabis? Ergebnisse einer Umfrage

In einer interessanten Umfrage wurden 216 Personen befragt, die Cannabis beim Sex ausprobiert hatten. Von diesen gaben 52,3 % an, es gezielt eingesetzt zu haben, um ihre sexuellen Erlebnisse zu verändern. Die Antworten fielen gemischt aus: 38,7 % sagten, Sex sei mit Cannabis besser, 16,0 % berichteten von gemischten Effekten (manchmal besser, manchmal nicht). 24,5 % fanden, dass Cannabis gelegentlich den Sex verbesserte, aber nicht immer. Nur eine kleine Minderheit (4,7 %) meinte, dass Cannabis ihr Vergnügen beeinträchtigt habe.

Bei den konkreten Auswirkungen berichtete die Mehrheit von klar positiven Veränderungen:

  • 58,9 % verspürten mehr sexuelles Verlangen (Libido),
  • 73,8 % waren während des Geschlechtsverkehrs zufriedener,
  • 74,3 % empfanden Berührungen als intensiver,
  • 65,7 % erlebten stärkere Orgasmen,
  • 69,8 % konnten sich beim Sex leichter entspannen,
  • 50,5 % berichteten von besserer Konzentration (mehr Fokus auf Empfindungen und Partner).


Natürlich erlebten nicht alle positive Effekte. Manche wurden durch Cannabis schläfrig, andere berichteten im Gegenteil, dass sie sich schwerer auf den Akt konzentrieren konnten. Einige, die zuvor Schwierigkeiten hatten, einen Orgasmus zu erreichen, berichteten, dass sie mit Cannabis leichter zum Höhepunkt kamen – aber nicht alle fühlten sich dadurch insgesamt zufriedener.

Was steckt dahinter?
Warum empfinden manche Sex mit Cannabis als besser, während es für andere nicht zutrifft? Die genauen Gründe sind unklar. Interessant ist, dass deutsche Forscher herausfanden: Während des Orgasmus setzt der Körper Endocannabinoide frei – Verbindungen, die den Cannabinoiden in Cannabis ähneln und mit dem Gefühl von Lust verbunden sind. Dies deutet darauf hin, dass das körpereigene „Cannabissystem“ eine Rolle beim sexuellen Vergnügen spielt.

Es ist jedoch nicht eindeutig, wie von außen zugeführtes Cannabis dieses System beeinflusst. Wahrscheinlich fördert eine geringe Menge Entspannung und verstärkt die Sinneswahrnehmung, während eine zu hohe Dosis im Gegenteil das Verlangen oder die Orgasmusfähigkeit hemmen kann – wie einige Studien nahelegen (niedrige Dosis = Luststeigerung, hohe Dosis = Lustminderung). Zudem sind die individuellen Unterschiede enorm: Manche neigen dazu, sich durch Cannabis „nach innen zu wenden“ und können sich dadurch weniger auf ihren Partner einlassen. Dies kann zu einer Art emotionalem Rückzug führen, der die erotische Verbindung schwächt. Bei anderen tritt das Gegenteil ein: Sie werden freier, öffnen sich emotional und körperlich mehr.

Insgesamt lässt sich sagen, dass Cannabis das sexuelle Erlebnis für viele tatsächlich verstärken kann – es steigert das Verlangen, die Sinnesfreuden und die Befriedigung –, jedoch längst nicht bei allen und nicht unter allen Umständen. Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass die Wirkung individuell variiert und von vielen Faktoren abhängt (Dosis, Stimmung, Beziehung zum Partner usw.). Um genauer zu verstehen, für wen und in welchen Situationen Cannabis im Schlafzimmer hilfreich oder hinderlich sein kann, sind weitere Forschungen notwendig.

Sind Cannabiskonsumenten glücklicher und freier in ihrer Sexualität?
Studien deuten darauf hin, dass Menschen unter akutem THC-Einfluss im Allgemeinen weniger Aggression und mehr Offenheit, Frieden und Freude erleben. Viele berichten in dieser Zeit von tiefen geistigen und spirituellen Erlebnissen sowie von einem stärkeren Gefühl der Verbundenheit mit sich selbst, mit anderen und mit dem „Universum“. Einige Untersuchungen schätzen, dass häufige Cannabiskonsumenten erhöhte Soziabilität, Empathie und kreatives Denken zeigen. Beispielsweise wurde nachgewiesen, dass regelmäßige Konsumenten leichter mitfühlen und sich besser auf die Emotionen anderer einstellen können als Nichtkonsumenten. Diese Effekte deuten darauf hin, dass Cannabis bei manchen eine psychische Befreiung und einen freudigeren, akzeptierenden Seelenzustand fördern kann.

Natürlich können zahlreiche individuelle und umweltbedingte Faktoren diese Wirkungen beeinflussen. Der aggressionsmindernde und stimmungsaufhellende Effekt von Cannabis hängt möglicherweise vom genetischen Hintergrund, dem aktuellen psychischen und physischen Gesundheitszustand, früheren Erfahrungen sowie vom Kontext, Zweck und der Sorte ab, die konsumiert wird. Es macht einen Unterschied, ob jemand auf einer Party zur Stressbewältigung einen Joint raucht oder zu Hause zur Entspannung – und ob es sich um eine THC-reiche oder eine CBD-dominierte Sorte handelt.

Auch wenn die genauen biologisch-psychologischen Mechanismen der bewusstseins- und wahrnehmungsverändernden Wirkungen von Cannabis noch nicht vollständig erforscht sind, versuchen Fachleute, diese in einen breiteren Rahmen der Verhaltens- und Hirnforschung einzuordnen. Anzeichen deuten darauf hin, dass Cannabiskonsum vertrauensfördernde und demütige Verhaltensweisen verstärken kann, wodurch soziale Bindungen enger werden und ein psychosoziales Gleichgewicht gefördert wird. Wenn jemand unter Einfluss mehr Empathie empfindet, erleichtert das prosociales Verhalten – also freundlicheres und hilfsbereiteres Handeln gegenüber Mitmenschen. Besonders in der Adoleszenz kann es bedeutsam sein, wenn junge Cannabiskonsumenten sensibler für die Emotionen anderer werden, da dies die Entwicklung ihrer moralischen Identität und sozialen Fähigkeiten unterstützt.

Auf physiologischer Ebene aktiviert Cannabis das Endocannabinoid-System, das eine wichtige Rolle bei der Stressregulation und den Belohnungsmechanismen spielt. Studien haben gezeigt, dass die Amygdala (das Angst- und Emotionszentrum des Gehirns) bei Cannabiskonsumenten weniger stark auf furchteinflößende oder bedrohliche Reize reagiert. Dementsprechend fühlen sich Konsumenten während des Rausches oft ruhiger, friedlicher und wohler in ihrer Haut. Interessanterweise steht dies im klaren Gegensatz zu den akuten Wirkungen von Alkohol: Während Alkohol viele Menschen reizbarer oder feindseliger macht, wirkt Cannabis in der Regel stimmungsbesänftigend.

Insgesamt können diese Stimmungs- und Verhaltensänderungen dazu beitragen, dass Cannabiskonsumenten sich in ihrer Sexualität glücklicher und freier fühlen. Wer weniger ängstlich und offener ist, steht mit größerer Wahrscheinlichkeit selbstbewusster zu seinen eigenen Wünschen. Weniger Hemmungen und gesteigerte Empathie erleichtern es, sich der Intimität hinzugeben und mehr Freude daran zu finden. Daher überrascht es nicht, dass viele Cannabiskonsumenten ihre Sexualität tatsächlich als glücklicher und freier erleben.

(Anmerkung: Die meisten zitierten Studien waren Querschnittsstudien – sie untersuchten die Teilnehmenden also zu einem bestimmten Zeitpunkt – und konnten daher nicht verfolgen, wie sich das Verhalten einzelner Personen langfristig unter Cannabiseinfluss verändert. Die meisten Stichproben bestanden aus Universitätsstudenten (oft Psychologiestudierende), was die Verallgemeinerbarkeit einschränkt. Cannabis kann in anderen gesellschaftlichen Gruppen ganz andere Wirkungen haben. Dennoch liefern diese Studien wertvolle Hinweise und zeigen, dass Cannabiskonsum bei jungen Erwachsenen mit bestimmten positiven psychologischen Merkmalen verbunden sein kann.)

Bist du durch Cannabis offener für neue Erfahrungen geworden?
Viele Konsumenten berichten, dass sie offener für neue Erfahrungen werden – einschließlich sexueller. Da Cannabis Hemmungen oft reduziert und die Wahrnehmung verstärkt, sind manche eher bereit, Dinge auszuprobieren, die sie nüchtern vielleicht nie gewagt hätten. Der veränderte Bewusstseinszustand und das gesteigerte Wohlbefinden können einige dazu ermutigen, neue Seiten ihrer Sexualität zu entdecken. Manche berichten, dass sie offener für gleichgeschlechtliche Erlebnisse oder für bestimmte Fetische und ungewöhnliche Wünsche wurden – Beobachtungen, die in Studien dokumentiert wurden.

Die psychoaktiven Wirkungen von Cannabis können gesellschaftliche Konditionierungen und innere Blockaden auflösen und es ermöglichen, dass Menschen ihre wahren Wünsche ohne Selbstverurteilung ausleben. Der entspannte, euphorische Zustand kann Sinneserlebnisse intensivieren, wodurch neue Erfahrungen noch attraktiver erscheinen. Wichtig ist zu betonen: Das bedeutet nicht, dass Cannabis neue Wünsche erzeugt oder die sexuelle Orientierung verändert – vielmehr können bestehende, vielleicht verdrängte Wünsche leichter gelebt werden.

Sexualität ist für viele von Ängsten, Scham oder Hemmungen geprägt. Cannabis (in vernünftigen Mengen) kann helfen, diese negativen Gefühle zurückzudrängen, das Selbstvertrauen und die Selbstakzeptanz zu stärken. So kann es als Katalysator für sexuelle Selbstentdeckung wirken. Allerdings reagiert jeder anders: Für manche steigert Cannabis die Abenteuerlust, für andere macht es müde und senkt die Lust auf Neues.

Kurz gesagt: Der Zusammenhang zwischen Cannabis und der Entdeckung neuer sexueller Erfahrungen variiert stark je nach individuellen psychologischen Eigenschaften. Bei einigen hilft es, innere Barrieren zu überwinden und Intimität spannender zu gestalten, während es bei anderen keine wahrnehmbaren Veränderungen bewirkt. Das Phänomen verdeutlicht die komplexe Natur der menschlichen Sexualität und die vielen unterschiedlichen Weisen, wie Menschen ihre Wünsche leben – mit oder ohne Cannabis.

Wählst du seit Cannabis-Konsum vielfältigere Partner?
Es stellt sich auch die Frage, ob Cannabiskonsum beeinflusst, welche Partner wir wählen oder wie riskant unser Sexualverhalten wird. Einige Studien, die Frauen untersuchten, fanden interessante Zusammenhänge. Es scheint, dass Frauen, die Cannabis konsumieren, in bestimmten Situationen riskanteres sexuelles Verhalten zeigen als jene, die die Substanz nicht nutzen.

In einer Studie wurde beispielsweise festgestellt, dass Frauen, die Cannabis konsumierten:

Häufiger Geschlechtsverkehr ohne Kondom mit ihrem festen Partner hatten, verglichen mit Frauen, die kein Cannabis konsumierten.
Ebenso häufiger ungeschützten Sex mit Gelegenheits­partnern hatten, wenn sie Marihuana konsumiert hatten.
Darüber hinaus bei bezahlten sexuellen Kontakten (wenn jemand für Geld oder eine andere Gegenleistung Sex hat) häufiger keine Verhütung verwendeten.
Außerdem hatten Frauen, die Cannabis konsumierten, mit größerer Wahrscheinlichkeit gleichzeitig mehrere Sexualpartner als diejenigen, die die Substanz nicht nutzten.
Interessanterweise wurde dieser Zusammenhang nicht bei allen psychoaktiven Substanzen gefunden. So hatten Frauen, die Opioide konsumierten, in der Studie seltener ungeschützten Sex mit Gelegenheits­partnern als Frauen, die keine Opioide nutzten. Das weist darauf hin, dass unterschiedliche Substanzen das sexuelle Risikoverhalten auf verschiedene Weise beeinflussen können. Zudem spielten auch andere Faktoren eine Rolle: Zum Beispiel wirkte sich die Rasse/ethnische Zugehörigkeit auf das Verhalten aus. Unter afroamerikanischen Frauen kam ungeschützter Sex mit Gelegenheits- oder zahlenden Partnern seltener vor als in anderen Gruppen – was darauf hindeutet, dass auch kulturelle und gesellschaftliche Faktoren das Sexualverhalten prägen.

Es ist wichtig zu betonen, dass in dieser Studie Cannabiskonsum an sich nicht signifikant mit höheren Raten von sexuell übertragbaren Infektionen (STIs) oder HIV verbunden war. Die Daten zeigten vielmehr, dass bestimmte soziale Gruppen (z. B. schwarze Frauen) ohnehin einem höheren STI/HIV-Risiko ausgesetzt waren – unabhängig vom Cannabiskonsum. Dies macht deutlich, dass Unterschiede in der sexuellen Gesundheit oft auf tiefer liegende gesellschaftliche Ungleichheiten zurückzuführen sind (z. B. Zugang zur Gesundheitsversorgung, Armut, Diskriminierung usw.).

Zusammenfassend: Die Beziehung zwischen Cannabiskonsum, Partnerwahl und sexuellem Risikoverhalten ist recht komplex. Einige Daten deuten darauf hin, dass Menschen unter dem Einfluss von Marihuana eher dazu neigen könnten, auf Verhütung zu verzichten und mehrere Partner zu haben – das bedeutet jedoch nicht, dass Cannabis Menschen direkt „verantwortungslos“ macht. Wahrscheinlicher ist, dass eine Kombination verschiedener Faktoren – wie Persönlichkeit, Lebensumstände und soziokultureller Hintergrund – eine Rolle spielt. Darüber hinaus beeinflussen andere Substanzen das Sexualverhalten auf ganz unterschiedliche Weise (wie am Beispiel der Opioide gesehen). All dies zeigt, dass man der sexuellen Gesundheit mit einem umfassenden, ganzheitlichen Ansatz in Prävention und Aufklärung begegnen sollte, der sowohl Konsummuster als auch gesellschaftliche und soziale Faktoren berücksichtigt.


Hilft Cannabis dabei, deine eigene Sexualität zu entdecken?
Eine interessante Frage ist, ob Cannabiskonsum Menschen dabei helfen kann, ihre eigene Sexualität besser kennenzulernen und anzunehmen. Besonders bei jungen Menschen aus Geschlechts- oder sexuellen Minderheiten stellt sich die Frage, ob Cannabis zur Entdeckung oder zum Ausleben ihrer sexuellen Identität beitragen kann. Die Forschung deutet jedoch darauf hin, dass auch hier das Bild komplex ist und nicht unbedingt Cannabis selbst die Schlüsselrolle spielt, sondern vielmehr die psychische Belastung und der Stress, mit denen diese Jugendlichen konfrontiert sind.

Eine groß angelegte Umfrage in Kanada unter Schülerinnen und Schülern mehrerer Provinzen versuchte, die Ergebnisse im Rahmen der Minderheiten-Stress-Theorie zu interpretieren. Die Forscher fanden heraus, dass Jugendliche, die nicht heterosexuell waren oder nicht in die traditionellen Geschlechtskategorien (männlich/weiblich) passten – also beispielsweise schwule oder bisexuelle Jugendliche sowie nicht-binäre oder transgeschlechtliche Schüler – deutlich häufiger über innere, psychische Probleme berichteten (sogenannte internalisierende Störungen wie Depression, Angst usw.) als ihre heterosexuellen, cisgender Altersgenossen. Gleichzeitig griffen Jugendliche mit einem hohen Risiko für solche psychischen Probleme auch häufiger zu Cannabis. Es schien also eine enge Verbindung zwischen schlechter psychischer Verfassung und Cannabiskonsum in dieser Bevölkerungsgruppe zu bestehen.

Die detaillierte Analyse führte zu drei wichtigen Erkenntnissen:

  • Mädchen, nicht-binäre Jugendliche und solche, die sexuellen Minderheiten (nicht-heterosexuell) angehören, waren deutlich anfälliger für innere psychische Störungen als Jungen oder heterosexuelle Gleichaltrige.
  • Je schwerwiegender diese internalisierenden Symptome waren, desto wahrscheinlicher war es, dass die Betroffenen auch Cannabis konsumierten. Mit anderen Worten: Es zeigte sich nahezu eine direkte Proportionalität zwischen der Schwere der psychischen Belastung und der Häufigkeit des Cannabiskonsums.
  • Im Allgemeinen probierten Jugendliche, die Geschlechts- oder sexuellen Minderheiten angehören, zum Zeitpunkt der Umfrage häufiger psychoaktive Substanzen (einschließlich Cannabis) aus als heterosexuelle, cisgender Jugendliche.

Wie können wir all dies interpretieren? Der Minderheiten-Stress-Theorie zufolge sind junge Menschen, die in der Gesellschaft mit Nachteilen oder Vorurteilen konfrontiert sind (zum Beispiel ein homosexueller Teenager aufgrund von Homophobie oder ein transgeschlechtlicher Jugendlicher aufgrund von Ausgrenzung), einem erhöhten Stress- und psychischen Druck ausgesetzt. Dieser chronische Stress kann häufiger zu Angststörungen, Depressionen oder anderen internalisierenden Problemen führen. Die Ergebnisse der genannten Studie deuten darauf hin, dass diese psychischen Probleme als vermittelndes Glied zwischen Minderheitenstatus und Cannabiskonsum wirken können. Mit anderen Worten: Es geht nicht darum, dass Jugendliche durch Cannabis „ihre sexuelle Identität entdecken“, sondern vielmehr darum, dass die psychische Last, die sie aufgrund ihrer Identität tragen, sie wahrscheinlicher zu Cannabis oder anderen Substanzen als Bewältigungsstrategie greifen lässt.

Daraus folgt: Wenn wir diesen Jugendlichen helfen wollen – sei es dabei, ihre Sexualität gesund zu entdecken und zu leben, oder dabei, problematischen Substanzgebrauch zu vermeiden –, müssen wir in erster Linie ihre psychische Gesundheit stärken und ihr Umfeld akzeptierender gestalten. Nach Ansicht der Forschenden sind Interventionen wichtig, die gezielt das psychische Wohlbefinden und die Bewältigungsstrategien von Jugendlichen verbessern. Dazu gehören zum Beispiel Therapien auf Grundlage des Motivational Interviewing oder kognitiv-verhaltenstherapeutische Programme, die sich in manchen Fällen als wirksam zur Verringerung des Substanzkonsums erwiesen haben. Gleichzeitig sollte auch das weitere Umfeld berücksichtigt werden: eine unterstützende Familie, ein akzeptierendes schulisches Umfeld und ein zugängliches, sensibles Gesundheitssystem sind Schutzfaktoren, die den Stress für Minderheiten-Jugendliche verringern und so indirekt auch das Risiko von Substanzkonsum senken können.

Unter Berücksichtigung der Besonderheiten der untersuchten kanadischen Stichprobe (wo Cannabis beispielsweise legal ist, was die Konsummuster beeinflussen kann) warnen die Forschenden davor, die Ergebnisse zu verallgemeinern. Dennoch machte die Studie deutlich, dass weiterer Forschungsbedarf besteht. Zum einen qualitative Untersuchungen, die tiefer ergründen, welchen konkreten Stressfaktoren Jugendliche aus Geschlechts- und sexuellen Minderheiten ausgesetzt sind und wie sie selbst Cannabis als Bewältigungsmittel betrachten. Zum anderen wären auch Langzeitstudien mit Nachbeobachtung notwendig, um genau zu verstehen, welche Auswirkungen Cannabis im Laufe der Zeit auf ihre psychische Gesundheit und das Erleben ihrer sexuellen Identität hat.


Hat Cannabis dein Sexualleben beeinflusst?
Die legale Cannabis-Revolution, die in den Vereinigten Staaten (und in vielen anderen Ländern weltweit) stattfindet, hat der Forschung zu diesem Thema neuen Auftrieb gegeben. Bis 2020 lebte die Mehrheit der US-Bevölkerung in einem Bundesstaat, in dem Cannabis in irgendeiner Form legal genutzt werden konnte. Zu diesem Zeitpunkt hatten 11 Bundesstaaten und Washington, D.C. Cannabis vollständig für den Freizeitgebrauch legalisiert, weitere 28 Bundesstaaten erlaubten die medizinische Nutzung, und nur 11 hielten am vollständigen Verbot fest. Natürlich bedeutet das nicht, dass Cannabiskonsum zuvor selten war – im Gegenteil: Auch in den Jahren des Verbots war Cannabis eine der am weitesten verbreiteten psychoaktiven Substanzen, und Schätzungen zufolge wurde es zu einer der wertvollsten landwirtschaftlichen Nutzpflanzen in den USA.

Trotz der weiten Verbreitung gab es jedoch nur wenige wissenschaftliche Studien, die sich speziell damit beschäftigten, wie Cannabis die Qualität sexueller Erlebnisse beeinflusst. In jüngerer Zeit haben jedoch zwei neue Untersuchungen versucht, diese Lücke zu schließen. Ihre Ergebnisse scheinen frühere anekdotische Beobachtungen zu bestätigen: Ein erheblicher Teil der Menschen empfindet, dass Cannabis dem Sex etwas Besonderes hinzufügt.

Die erste bemerkenswerte Studie wurde an der University of British Columbia in Kanada durchgeführt. Dort wurden 216 Cannabiskonsumenten befragt, die während des Geschlechtsverkehrs Marihuana verwendet hatten. Die Ergebnisse waren aufschlussreich: Die überwiegende Mehrheit berichtete von positiven Veränderungen. Einige ausgewählte Daten:

  • 74 % sagten, sie seien empfindlicher auf erotische Berührungen geworden,
  • 74 % gaben an, dass ihre sexuelle Zufriedenheit gestiegen sei,
  • 70 % fühlten sich im Bett entspannter und „präsenter“,
  • 66 % berichteten, dass Orgasmen unter Cannabiseinfluss angenehmer waren,
  • 59 % meldeten gesteigertes sexuelles Verlangen (höhere Libido).

Bemerkenswert ist auch, dass die Hälfte derjenigen, die zuvor Schwierigkeiten hatten, einen Orgasmus zu erreichen, diesen mit Cannabis erlebten. Dennoch waren die Effekte nicht bei allen ausschließlich positiv: 41 % berichteten von gemischten Ergebnissen (manches wurde besser, manches schlechter), während 39 % den Sex mit Cannabis durchweg als besser bewerteten. Nur ein sehr kleiner Anteil – 5 % – gab an, dass Marihuana ihre sexuellen Erlebnisse eher verschlechterte.

Eine weitere Studie wurde in den USA von Forschern der Saint Louis University durchgeführt. 373 Frauen, die zu routinemäßigen gynäkologischen Untersuchungen kamen, wurden gefragt, ob sie jemals unmittelbar vor dem Sex Cannabis konsumiert hätten. Ein Drittel der Frauen antwortete mit Ja. Die Ergebnisse zeigten: Frauen, die regelmäßig kurz vor dem Geschlechtsverkehr eine kleine Menge Marihuana konsumierten, berichteten doppelt so häufig von sehr befriedigenden Orgasmen wie jene, die dies nie oder nur selten getan hatten. Mit anderen Worten: Frauen, die Cannabis vor sexuellen Aktivitäten konsumierten, beschrieben ihre Erlebnisse deutlich häufiger als zutiefst befriedigend.

Natürlich hatten auch diese Studien Einschränkungen. Beide stützten sich auf sogenannte Gelegenheitsstichproben – die Teilnehmenden wurden nicht zufällig ausgewählt, sondern meldeten sich freiwillig. Deshalb lassen sich die Ergebnisse nicht auf alle Frauen oder alle Cannabiskonsumenten verallgemeinern. Dennoch stehen die Befunde im Einklang mit vielen anderen sozialwissenschaftlichen Beobachtungen und bieten wertvolle Einblicke in die Frage, wie Cannabis die sexuellen Erfahrungen von Menschen beeinflusst.

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Kann Cannabis die emotionale Bindung zwischen Partnern verbessern?
Zuletzt, aber nicht weniger wichtig, lohnt es sich auch zu betrachten, wie der gemeinsame Cannabiskonsum die Beziehungsintimität beeinflusst. In wissenschaftlichen wie auch in populären Debatten taucht häufig die Frage auf, wie der Konsum verschiedener Substanzen die Beziehung zwischen zwei Menschen prägt. Manche sind der Meinung, dass Substanzkonsum (ob Alkohol oder Cannabis) Beziehungen untergräbt: er verringert die Zufriedenheit, erhöht Konflikte und kann sogar zu Scheidungen beitragen. Andere hingegen sehen die Wirkung nicht so eindeutig und betonen mögliche positive Seiten. Ein interessantes Beispiel ist, dass bestimmte Studien gezeigt haben: Ehepaare, die gemeinsam Alkohol trinken, sind langfristig etwas zufriedener mit ihrer Beziehung als Paare, bei denen nur ein Partner trinkt – vermutlich, weil das gemeinsame Trinken ein gemeinsames Erlebnis darstellt, das sie einander näherbringt.

Ähnliche Fragen wurden auch in Bezug auf Cannabis gestellt. Kann Cannabis die emotionale Bindung und Intimität zwischen Partnern stärken? Eine aktuelle Studie – veröffentlicht im wissenschaftlichen Journal *Cannabis* – suchte nach Antworten. Die Forschenden (Psychologen der Universität Buffalo und der Universität Houston) untersuchten 183 heterosexuelle Paare, die alle regelmäßige Marihuanakonsumenten waren (mindestens zweimal pro Woche). Die Paare sollten über einen Zeitraum von 30 Tagen ein Tagebuch über eine Handy-App führen. Darin hielten sie fest, wann sie Cannabis konsumierten und wann es zwischen ihnen zu intimen Interaktionen oder Gesprächen kam, in denen sie Liebe, Fürsorge oder Unterstützung erlebten.

Die Analyse der Daten aus dem 30-tägigen Zeitraum ergab mehrere bemerkenswerte Ergebnisse:

  • Im Durchschnitt berichteten die Paare jeden zweiten Tag von einem Intimitätsereignis (einem innigen Moment oder Gespräch).
  • Diese intimen Momente traten häufiger am späten Nachmittag/Abend (typischerweise nach 17 Uhr) auf als früher am Tag.
  • Frauen berichteten öfter über Intimitätsereignisse als Männer – das heißt, aus weiblicher Sicht wurde Intimität etwas häufiger erlebt.
  • Den Tagebüchern zufolge konsumierten die Teilnehmenden im Schnitt alle zwei Tage Cannabis.
  • Männer konsumierten etwas häufiger Marihuana als Frauen (ihre Angaben zum Konsum waren also höher).
  • Das interessanteste Ergebnis: Paare berichteten mit signifikant höherer Wahrscheinlichkeit innerhalb von zwei Stunden nach dem Cannabiskonsum von Intimitätserlebnissen als zu anderen Zeiten. Dies galt unabhängig davon, ob beide Partner gemeinsam konsumierten oder nur einer von ihnen.

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Was bedeuten diese Ergebnisse? Nach Interpretation der Forschenden scheint es so, dass Paare, die Cannabis gemeinsam (oder in Anwesenheit des anderen) konsumieren, danach häufiger eine Phase emotionaler Nähe erleben. Bemerkenswert ist, dass – im Gegensatz zu früheren Alkoholstudien – es hier schon genügte, wenn nur ein Partner Cannabis konsumierte, um den Intimitätseffekt zu beobachten. Das heißt, es müssen nicht unbedingt beide „mitmachen“, damit es zu Kuscheln oder einem gefühlvollen Gespräch kommt.

Natürlich muss betont werden, dass in solchen Studien keine Kausalität nachgewiesen ist. Möglicherweise verursacht nicht Cannabis die Intimität, sondern Paare, die ohnehin mehr Qualitätszeit miteinander verbringen, konsumieren auch lieber gemeinsam Cannabis. Denkbar ist auch, dass gemeinsamer Cannabiskonsum als eine Art Ritual wirkt, das Paare verbindet – wobei dann eher die gemeinsame Handlung wichtig ist, nicht die Substanz selbst. Um dies genauer zu verstehen, sind weitere Forschungen nötig. Die aktuellen Ergebnisse deuten jedenfalls darauf hin, dass das Teilen von Cannabis mit dem Partner als positives Erlebnis erscheinen kann und potenziell die emotionale Bindung stärken könnte.


Quellen:

  1. Relationship Between Cannabis Use and Erectile Dysfunction: A Systematic Review and Meta-Analysis.
  2. How Cannabis Alters Sexual Experience: A Survey of Men and Women.
    Cannabis consumption and prosociality.
  3. The Influence of Cannabis and Alcohol Use on Sexuality: An Observational Study in Young People (18–30 Years).
  4. Association between cannabis use and sexual behavior among adolescents aged 12–15 years in 21 low- and middle-income countries.
  5. Associations between Cannabis Use and Sexual Risk Behavior among Women under Community Supervision: A Brief Report.
  6. Adolescent Gender Identity, Sexual Orientation, and Cannabis Use: Potential Mediations by Internalizing Disorder Risk.
  7. The Latest on the Sexual Effects of Marijuana.
  8. Can Marijuana Improve the Quality of Your Relationship?

Welche Sorten könnten für intime Momente geeignet sein?

Laut Forschung hängt die Verstärkung sexueller Erlebnisse oft vom richtigen Terpenprofil ab. Laut Healthline können limonenreiche, THC-starke Hybride (z. B. Do-Si-Dos, Wedding Cake) körperlich wärmende Euphorie und gesteigertes Verlangen hervorrufen. Andere Studien zeigen, dass Kush-Sorten Ängste reduzieren können (Bubba Kush, Skywalker OG, Studio54 usw.), während Hybride mit Beta-Caryophyllen und Humulen (z. B. Zkittlez) Schmerzen lindern können.


Auswahl bei Grow Island mit ähnlichen Wirkungen:

Kushblast Kush – Terpenprofil reich an Limonen, Myrcen, Caryophyllen und Humulen. Diese Kombination wirkt stimmungsaufhellend, stressreduzierend und körperlich entspannend – ideal, um mit dem Partner zu relaxen und die Sinne zu schärfen.

Win Gardumim Leviosa – Hybrid mit Do-Si-Dos, der durch Myrcen-, Limonen- und Linalool-Gehalt tiefe Muskelentspannung und mentale Ruhe bietet. Obwohl eher „Couch-Lock“-Effekt, eignet er sich gut für einen langen, entspannten Abend oder eine Massage.

Hazelightyear – 90 % Sativa, hoher Limonen- und Pinene-Gehalt. Belebend und kreativitätsfördernd; ideal für Paare, die eine energischere, spielerische Begegnung suchen.

Wichtig: Jeder Körper reagiert anders auf Cannabis, und nicht alle erleben dieselben Effekte. Manche fühlen Euphorie und gesteigerte Sinnlichkeit, andere eher Angst oder Müdigkeit.

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